Wir wollen Menschen in besonders komplexen Situationen bei der Bewältigung von gesundheitlichen und sozialen Problemen begleiten. Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihre gesundheitliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern. Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen Ihrer Hausarztpraxis und Fachärzten, sonstigen Leistungserbringern, Pflegediensten und ehrenamtlichen Organisationen und Kostenträgern.
Unser Auftrag ist es, Sie mit den relevanten Angeboten zu vernetzen und durch den Behandlungsprozess zu lotsen. Wir erbringen keine diagnostischen oder therapeutischen Leistungen, sondern organisieren und koordinieren die notwendige Hilfe. Alle Maßnahmen werden mit den Patienten*Innen besprochen und abgestimmt.
Sprechstunden
Sie möchten mehr über die Arbeit unserer Case Managerin erfahren oder Sie haben konkrete Fragen und suchen Unterstützung? Nutzen Sie unsere regelmäßigen Sprechstunden und schauen Sie unverbindlich vorbei. Frau Minet freut sich auf Sie und noch mehr darauf, Ihnen helfen zu können. Nutzen Sie unser kostenfreies Angebot.
Termine Hohentengen:
16.01. / 30.01. / 13.02. / 13.03. / 27.03.
jeweils vom 14:00 – 15:30 in der Gewerbestraße 6 (ehemaliges Sensoplan-Gebäude)
Termine Jestetten:
immer dienstags von 14:30 – 16:30 im MVZ Jestetten
Mein Name ist Tabea Minet, ich bin 28 Jahre alt und bin im Jestetter Zipfel aufgewachsen. Auch nach meinem Studium der angewandten Gesundheitswissenschaften hat es mich wieder zurück in die Heimat gezogen.
Bevor ich zum Gesundheitsnetz ZipHo gewechselt bin, konnte ich schon berufliche Erfahrung im Pflegesektor und der sozialen Arbeit sammeln. Ich freue mich, ein Teil dieses wichtigen Projekts zu sein und hoffe, einen Beitrag zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung in unserem Zipfel leisten zu können.
Mein Anliegen und persönlicher Antrieb ist es, Menschen, die Hilfe benötigen, zu unterstützen.
Sie fühlen sich mit Ihrer gesundheitlichen Situation überfordert und suchen nach Unterstützung, dann sprechen Sie Ihren Hausarzt*In oder mich direkt an. Im Rahmen eines Erstgespräches erfassen wir gemeinsam die aktuelle Situation und prüfen, ob und wie ich Sie unterstützen kann. Darauf aufbauend analysieren wir ausführlich, was sich aktuell positiv und negativ auf ihre gesundheitliche, aber auch soziale Lage auswirkt und legen gemeinsam Ziele und Maßnahmen fest. Alles geschieht nur in Abstimmung und mit dem Einverständnis von ihnen. Ihre Ziele stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Systematische Erfassung und Analyse des Hilfebedarfs
Anfertigung eines individuellen Versorgungsplans
Begleitung der Umsetzung der hierzu notwendigen Maßnahmen.
Überwachung der Umsetzung des
Versorgungsplans (Monitoring)
Auswertung und Dokumentation des Hilfeprozesses
wenn die vereinbarten Ziele erreicht wurden,
wenn keine weitere Unterstützung notwendig ist oder
wenn sie die Unterstützung nicht ernsthaft wünschen (fehlende Mitwirkung)
spätestens zum 31.05.2025.
Für das Case Management entstehen den Patienten*Innen oder den gesetzlichen Vertreter*Innen keine Kosten. Diese Kosten von ZipCase werden durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln und mit Unterstützung der Gemeinden Dettighofen, Hohentengen, Jestetten und Lottstetten finanziert.
Die Gesundheitsnetz ZipHo eG hat ihr Angebot des Case Managements zum 31.07.2026 eingestellt. Ursprünglich war vorgesehen, das Angebot noch bis zum Jahresende aufrechtzuerhalten. Nachdem die im Case Management tätige Mitarbeiterin ihr Beschäftigungsverhältnis zum 31. Juli 2026 beendet hat, wird das Angebot bereits zu diesem Zeitpunkt beendet. Grund hierfür ist das Ausbleiben einer dauerhaften Finanzierung durch die Sozialversicherungsträger.
Das Case Management war im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg geförderten Modellprojekts aufgebaut worden. Ziel war es, Menschen mit komplexen gesundheitlichen, pflegerischen und sozialen Unterstützungsbedarfen individuell zu begleiten, Versorgungslücken zu schließen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheits- und Sozialwesen zu koordinieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass dieses niedrigschwellige Angebot einen spürbaren Mehrwert für Betroffene, Angehörige und Leistungserbringer geschaffen hat.
Nach Auslaufen der Landesförderung entschieden sich die Mitgliedskommunen der Gesundheitsnetz ZipHo eG, das Angebot zunächst aus eigenen Mitteln weiterzuführen. Damit sollte verhindert werden, dass eine bewährte Unterstützungsstruktur unmittelbar nach Projektende wegfällt. Von Beginn an war jedoch klar, dass eine dauerhafte Finanzierung durch die Kommunen allein nicht leistbar sein würde.
Vor dem Hintergrund der zunehmend angespannten kommunalen Haushaltslage, steigender Pflichtaufgaben und sinkender finanzieller Handlungsspielräume stand nun die Entscheidung über eine weitere Finanzierung an. Die Mehrheit der beteiligten Gemeinderäte hat sich nach intensiver Beratung gegen eine erneute Verlängerung ausgesprochen. Die Entscheidung ist ausdrücklich nicht als Bewertung der geleisteten Arbeit oder des Nutzens des Case Managements zu verstehen. Vielmehr spiegelt sie die schwierige finanzielle Situation der Kommunen wider, die sich auf ihre gesetzlichen Pflichtaufgaben konzentrieren müssen.
Mit Sorge blickt die Gesundheitsnetz ZipHo eG auf die fehlende Perspektive für derartige Angebote. Obwohl ein professionelles Case Management nachweislich dazu beiträgt, Versorgung effizienter zu gestalten, unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden und Betroffene frühzeitig in geeignete Unterstützungsangebote zu vermitteln, existiert bislang keine nachhaltige Regelfinanzierung. Von einer besseren Koordination profitieren nicht nur die Betroffenen, sondern auch Kranken- und Pflegekassen sowie weitere Sozialversicherungsträger. Dennoch tragen die Kommunen bislang die Verantwortung für eine Leistung, die über ihre gesetzlichen Aufgaben hinausgeht.
Die Einstellung des Angebots verdeutlicht damit ein grundsätzliches Problem der Gesundheitsversorgung: Innovative und erfolgreiche Modellprojekte können aufgebaut und ihre Wirksamkeit nachgewiesen werden. Fehlt anschließend jedoch eine dauerhafte Finanzierungsstruktur, gehen bewährte Angebote trotz ihres Nutzens wieder verloren.
Für Bürgerinnen und Bürger, die Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben, stehen weiterhin verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung. Die Gesundheitsnetz ZipHo eG empfiehlt, sich insbesondere an die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände, die Beratungsangebote des Landkreises sowie an den Pflegestützpunkt zu wenden. Diese Einrichtungen unterstützen bei Fragen rund um Pflege, Versorgung, soziale Hilfen und die Vermittlung geeigneter Unterstützungsangebote.
Die Gesundheitsnetz ZipHo eG bedankt sich ausdrücklich bei den beteiligten Kommunen für ihre Bereitschaft, das Angebot nach Auslaufen der Landesförderung zunächst weiterzuführen. Ebenso gilt der Dank der Case Managerin Tabea Minet sowie allen Kooperationspartnern, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und die Versorgung vor Ort zu verbessern.
Die Gesundheitsnetz ZipHo eG wird sich auch künftig gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen dafür einsetzen, dass nachhaltige Lösungen für die Koordination komplexer Versorgungsbedarfe gefunden werden. Aus Sicht der Genossenschaft bedarf es hierfür jedoch einer verlässlichen Beteiligung der Sozialversicherungsträger und einer politischen Entscheidung, erfolgreiche Versorgungsmodelle nach Ende einer Projektförderung dauerhaft in die Regelversorgung zu überführen.
Gesundheitsnetz ZipHo eG Erklärung zur Barrierefreiheit
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to